Wie spiegeln sich Flachs, Wolle und das Spinnen in alten Bauernregeln und Sprichwörtern wider?

Seit Jahrhunderten beobachten Bauern das Wetter und die Natur, um Vorhersagen für die Ernte und das kommende Jahr zu treffen. Diese Erfahrungen wurden in Form von Sprichwörtern und Bauernregeln weitergegeben.

Diese alten Weisheiten mögen nicht immer wissenschaftlich korrekt sein, doch sie spiegeln das überlieferte Wissen der Landwirte wider. Viele Bauernregeln haben ihren Ursprung in genauen Naturbeobachtungen, die bis heute faszinieren.

März

An Sankt Albin säe Spinat, dann gerät er früh und spat."

St. Albin (Aubin von Angers) war ein bedeutender Bischof von Angers (Frankreich) im 6. Jahrhundert. Er lebte von ca. 469 bis 550 und wurde vor allem für seinen Einsatz gegen soziale Ungerechtigkeit und für seine Strenge in moralischen Fragen bekannt. Er setzte sich besonders für die Armen und Unterdrückten ein.

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April

Mai

Sankt Mamertus kalt und nass, füllt dem Bauern Scheun’ und Fass.“

Mamertus war ein katholischer Bischof von Vienne (im heutigen Frankreich, damals Gallien) und lebte im 5. Jahrhundert. Er stammte aus einer vornehmen Familie und war eng mit der Entwicklung der christlichen Liturgie verbunden. Sein Bruder, Claudianus Mamertus, war ein bedeutender christlicher Philosoph und Theologe, dessen Schriften die Theologie und Liturgie prägten. Mamertus ist vor allem als einer der Eisheiligen bekannt, deren Gedenktag am 11. Mai liegt. Im Jahr 469 oder 470 führte Bischof Mamertus nach schweren Zerstörungen durch Feuer und Erdbeben und daraus resultierenden Hungersnöten in seiner Stadt die sogenannten „Drei Bittgänge“ (auch Rogationstage genannt) ein. Es handelt sich um drei Tage des Fastens, Betens und gemeinschaftlichen Prozessionierens an den drei Tagen vor Christi Himmelfahrt, um göttlichen Schutz und Hilfe zu erflehen. 

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